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Klang (sonic) Komposition

Artist statement in Klang (sonic) Komposition

Erika Matsunami

Für die Auseinandersetzung mit Klang/Sonic als Material der Rauminstallation war für mich sehr interessant, insbesondere war es für mich ein neuer künstlerischer Zugang zum Thema Zeit, Raum und Körper. Allerdings war es sehr schwierig, mit Klang/Sonic umzugehen. Es ist ein neues Kunstwissenschaftsgebiet in der Geschichte und in der Kunstgeschichte, ebenso wie die Virologie in der Wissenschaft, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann. Der größte Teil der Forschung in dieser Disziplin der bildenden Kunst wird im Kontext der westlichen Musikwissenschaft durch die speziellen Komponisten erforscht. Die meisten von ihnen erforschten ihre künstlerische Arbeit im Kontext der Neuen Musik/Neuen Musik. Sie haben die Grenzen der Musikmusik verschoben, indem sie neue Klangwelten erkundet haben. Gleichzeitig hat die Entwicklung und Weiterentwicklung der Technik unseren Lebensstil verändert, ebenso wie unsere Kommunikation, das gilt auch für die Fotografie, nämlich die heutige Bildwissenschaft mit digital. Diese Kunstmedien geben uns eine neue Dimension der Erkenntnistheorie. Was ist unsere Wahrnehmung und was ist Kognition? Die Erforschung der Erkenntnistheorie schreitet zusammen mit der Kognitionswissenschaft voran. Es ist eine evolutionäre Studie für meine Disziplin der Bildhauerei in den freien Künsten/Bildenden Künsten, insbesondere in räumlicher Ästhetik und transversale Ästhetik auf den praktischen und theoretischen Ebenen. Die akademischen Bereiche umfassen neben der Musikwissenschaft auch Sound Studies, Linguistik, Informatik und Systems Engineering. In Bezug auf die künstlerischen Bereiche ist es eine breite Palette von Bereichen wie bildende Kunst, Film, darstellende Kunst und Medienkunst. Wie bei der fotografischen und optischen Forschung nach der Renaissance glaube ich, dass dieses akademische Feld nicht nur eine Kunst ist, sondern vielmehr ein Feld, das die menschliche Gesellschaft entwickelt hat. Es war die gleiche Entwicklung wie Einsteins Forschungen zur Lichtgeschwindigkeit in der Physik. Historische Komponisten waren der Architekt Iannis Xenakis, der Komponist Alvin Lucier (in den darstellenden Künsten) und viele andere auf der Welt, in Bezug auf die Kunstgeschichte von DADA bis zum Surrealismus und italienischen Futurismus vor dem Zweiten Weltkrieg. Ich habe Klangkunst / Klang Kunst bei Prof. Dr. Martin Supper als Gasthörerin in der Fakultät Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin studiert.

Das aktuelle Projekt ist a.o.i. - lasting memories (The artistic research a.o.i. - lasting memories), die das Thema Leben aus molekularbiologischer Sicht im 21. Jahrhundert thematisieren. Dieses Projekt ist für eine Improvisationsperformance mit Chris Dahlgren (Kontrabass) in der Installation, welches Projekt ich nach der Corona-Pandemie Anfang 2021 erkundet habe. Damit erforsche ich Ethik und Ästhetik mit Chris Dahlgren (Kontrabass) aus beiden Aspekten der Musik und der bildenden Kunst auf praktischer Ebene interdisziplinär (Improvisation). Die Musikwissenschaft bewegt sich von der Repräsentation der Ethik und Ästhetik durch die traditionellen Musikpartituren hin zur Erforschung der „Verkörperung“ hin zu einer Ethik und Ästhetik „vor Ort“ aus kognitionswissenschaftlicher Perspektive im 21. Jahrhundert, von daher gilt es die Improvisation als eine künstlerische Methode für die Recherche auf der künstlerischen praktischen Ebene. Nach der Kunsttheorie von Richard Wollheim: untersuchte er 1968 in seinem Essay "Art and its objects–an introduction to Aesthetics”.

Was ist „Schall“?

Bezeichnung, Bezug auf oder der Natur von Schall oder Schallwellen. z.B "Die Wale emittieren Schallimpulssysteme"
„sonic“ ist ein Adjektiv im Englischen, das seit dem frühen 20. Jahrhundert verwendet wird.

Komposition 2003 – heute (Auswahl)

01

Odyesse - o.T.

Sophiensaelen, Berlin, 2003

Diese Arbeit ist von den Geräuschen inspiriert, die Wale aussenden.

Der Sound der choreografischen (mit einem Ereignis) Schlussszene des Theaterstücks „Ohne Titel 4 – Odyssee“ im Thikwá-Theater. Regie: Carsten Ludwig. Bewegung/Choreografie, Sounds für die Choreografie: Erika Matsunami
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02

defelection

Kyoto Art Centre, Kyoto, Akademie der Künste, Berlin u.a

03

transformation

Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop, Deutschland, Ballhaus Naunynstrasse, Berlin, Radio Athens Biennnale, Griechenland

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04

KI

Peter Kowald Gesselschaft/Ort, Wuppertal, Deutschland

05

still/silent (2007)

Haus der Kulturen der Welt, Berlin, OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden und andere (in Barcelona, Spanien, Venedig, Italien, Seoul, Südkorea)

Video: still/silent (2007)
- 6 ch mono discrete (surrounding) sound for the installation "still/silent"
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Apple Music (Singl Album still/silent (2007)
Apple Music (Singl Album empty city (2007)


 
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06

still/silent (2008–2009)

Haus der Kulturen der Welt, Berlin, OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden und andere (in Barcelona, Spanien, Venedig, Italien, Seoul, Südkorea)

07

still/silent (2010–2011)

Haus der Kulturen der Welt, Berlin, OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden und andere (in Barcelona, Spanien; Venedig, Italien; Seoul, Südkorea)

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08

B.O.D.Y. 

Kunstraum Bethanien, Berlin; Frauenmuseum Bonn, u.a.

09

Sans plus

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden

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10

Les coloris

les coloris-AusschnittArtist Name
00:00 / 03:10

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden

11

Skizze - diary

UNI.K – Studio für Klangkunst und Klangforschung, Fakultät Musik an der Universität der Künste Berlin

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12

piece of glass

Deutschlandfunk Kultur

13

existence of risk - 1964

Festivals (Wanderausstellung im Projekt 100x100=900 (100 videoartists to tell a century) in Italien, Spanien, in der USA, Russia, Canada, China, u.a

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14

Two lines

Projektraum, Am Flutgraben e.V., Berlin,

15

Deutschlandfunk Kultur

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16

a.o.i. - lasting memories

17

Wonderland

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